„Reden Sie mit!“ Innovation in die Traumatologie.

962 total views, 2 views today

In Österreich gibt es jährlich ca. 800.000 Unfallverletzungen. Freizeitunfälle werden mehr, Arbeitsunfälle tendenziell weniger. Die Versorgung von Unfallverletzungen ist insbesondere in Österreich vorbildlich.

Forschung hat das Ziel, Wissen zu generieren, das für die Praxis relevant ist und die Patientenversorgung langfristig verbessert. Unsere Ärztinnen und Ärzte in forschungsorientierten Einrichtungen produzieren viele qualitativ hochwertige wissenschaftliche Arbeiten, die den Fortschritt in der Medizin prägen, insbesondere die Traumatologie hat die Disziplin historisch gesehen nachhaltig geformt.

 

Wie schaffen wir es, dieses Wissen nutzbar zu machen?

 

Eine Antwort auf diese Frage gibt  ein Innovationsprojekt der Ludwig Boltzmann Gesellschaft: „Reden Sie mit!“ — bei Unfallverletzungen. Es wird nach klinisch relevanten Forschungsfragen aus der Praxis gesucht, um diese systematisch in Forschungsprojekten zu verarbeiten: Welche Fragen zu Unfallverletzungen soll die Forschung aufgreifen?“ Es sollen Themen identifiziert und aufgegriffen werden, die vielleicht nicht wissenschaftlich en vogue sind, aber dafür von klinischer Relevanz.

 

Bei „Reden Sie mit!“ wird sichergestellt, dass Wissen aus der Klinik für die Forschung nicht verlorengeht. Ärztinnen und Ärzten wird somit eine Möglichkeit gegeben, ihre Fragen beantwortet zu bekommen, ohne selbst Forschungsarbeiten durchführen zu müssen!

Ein neuer Ansatz, der auf den Prinzipien von Open Innovation in Science beruht: einer systematischen Öffnung von Forschung. Die gesammelten Forschungsfragen werden in konkrete, interdisziplinäre Forschungsprojekte eingearbietet.

 

Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft setzt mit diesem Projekt eine besonders beachtliche Initiative um. Unterstützen Sie „Reden Sie mit!“ und teilen Sie es mit Ihren Kolleginnen und Kollegen!

„Reden Sie mit!“ — noch bis 31. August 2018!

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres
Präsident der Ärztekammer für Wien
Präsident der Österreichischen Ärztekammer

Die weibliche Form ist der männlichen Form in diesem Blog gleichgestellt; lediglich aus Gründen der Leseverständlichkeit wurde die männliche Form gewählt.

Kommentar verfassen