Jetzt Rauchverbot in Gastronomie umsetzen! Im Sinne Österreichs: Die Regierungskrise positiv nutzen!

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Die FPÖ gehört der neuen Übergangsregierung nicht mehr an. Viele ÖVP Mandatare hätten sich ohne Fraktionszwang ohnehin für das Rauchverbot in Hotellerie und Gastronomie ausgesprochen. Wenn eine Übergangsregierung ein Zeichen für ein gesundes Österreich setzen möchte, dann kann sie das Rauchverbot umsetzen: Es dürfte wohl kein Problem sein, eine satte Mehrheit zu finden. Zumindest wäre das Vertrauen der Österreicher in die Politik ein wenig mehr gestärkt.

Nahezu eine Million Unterschriften beim Volksbegehren, zahlreiche Studien, die den schädlichen Einfluss des Rauchens beweisen, erwiesene Rückgänge von Lungenkrebs in Ländern, die seit Jahren ein Rauchverbot exekutieren: Was will man mehr an Argumenten?

Noch dazu gibt es arbeitsrechtliche Bedenken, die derzeit noch nicht entschieden sind. Der OGH wird sich demnächst äußeren. Warum so lange warten?

Immer mehr Gastronomen haben freiwillig auf Raucherlaubnis verzichtet, immer mehr Ortschaften – auch und gerade am Land – verkünden, dass sie „rauchfreie Gastronomie“ haben, weil alle Wirte und Hoteliers sich zusammengeschlossen haben.

Österreich ist europaweit Nachzügler in Sachen Rauchverboten. Aber auch in Sachen Jugendgesundheit. Ein letzter Apell: Stoppt das Rauchen sofort, nächste Woche schon.

Der am Mittwoch designierte Gesundheitsminister wird sicherlich Nichts dagegen haben.

 

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres
Präsident der Ärztekammer für Wien
Präsident der Österreichischen Ärztekammer

Die weibliche Form ist der männlichen Form in diesem Blog gleichgestellt; lediglich aus Gründen der Leseverständlichkeit wurde die männliche Form gewählt.

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